Das Internet ist aus unserem alltäglichen Leben kaum noch wegzudenken. Das merken auch die Volkshochschulen, die nicht nur einen Großteil ihrer Anmeldungen über ihre Homepage abwickeln, sondern zunehmend auch von Teilnehmern gebeten werden, Kursmaterialien, Protokolle oder Aufgaben „ins Netz zu stellen“. Die VHS Henstedt-Ulzburg hat zusammen mit der VHS Quickborn die gemeinsam betriebene Internetseitseite
www.vhs-lernplattform.de.
entwickelt. Man kann sich die Lernplattform gut als ein virtuelles Gebäude vorstellen – mit einer Tür, einem Foyer und verschieden Klassenzimmern. Die Klassenzimmer entsprechen den einzelnen Kursen. Hier können sich Teilnehmer und Dozenten austauschen, Nachrichten übermitteln und – besonders wichtig – sich gegenseitig Dokumente hinterlegen. Die Handhabung ist für die Benutzer sehr einfach: Jeder Kursteilnehmer und Dozent bekommt einen Schlüsselcode, der nur für seinen Raum passt. Dann muss man sich nur noch im Foyer registrieren lassen – und los geht’s mit dem „WEB 2.0“ für die Volkshochschulen.
Die Möglichkeiten der Plattform gehen aber noch weiter. Die Software, die übrigens weltweit von Universitäten und Großkonzernen eingesetzt wird, ermöglicht auch ein echtes E-Learning mit interaktiven Chats zwischen Teilnehmern und Dozenten oder die Durchführung umfangreicher Fernlehr-Seminare.